25. November 2021

Anlässlich des 25. Novembers dem Tag gegen Gewalt an Frauen. Gingen in der ganzen Welt viele tausende von Frauen auf die Straßen. In Zeiten in denen die Gewalt an Frauen und patriarchale Unterdrückung immer offener zu Tage tritt und auf der ganzen Welt der Frauenkampf eine neue Bedeutung und Kraft erreicht, haben auch wir als ZORA am 25. November über Deutschland verteilt auf die Straßen gerufen.

Angefangen in Berlin dort waren ca 300 Frauen, Nichtbinäre, Agender,- Inter- und Transpersonen auf den Straßen Marzahns anlässlich der von einem Bündnis organisierten Demo. Es beteiligten sich viele verschiedene internationalistische Gruppen, darunter brachten afghanische, lateinamerikanische, polnische und viele weitere Frauen ihre Wut zum Ausdruck. Auch wir als Zora, die wir gemeinsam mit SKB und Solinetz an vorderster Stelle lautstark protestierten, hielten eine Rede und zeigten klar und deutlich auf, dass die Zerschlagung des Patriarchats Hand in Hand mit der des Kapitalismus gehen muss. Mit Transparenten wie „Break the silence – Break the system“ und „Wehrt euch und kämpft – Gegen patriarchale Gewalt“ stürmten wir die Straßen Berlins.

ZORA Hamburg hat sich an der Demo vom Frauenstreikbündnis beteiligt. Unter der Parole „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen! “ zogen über 800 Frauen, inter, nicht binäre und trans Personen durch die Straßen Hamburgs. Das Motto unseres ZORA Blocks war: Selbstverteidigung ist unser Recht, Organisiert kämpfen ist unsere Pflicht! Durch kämpferische Parolen haben wir gezeigt, dass wir für die Befreiung der Frau, die verschiedenen Kämpfe verbinden müssen. So hatte unser Block einen klaren revolutionären und internationalistischen Ausdruck.

In Duisburg haben wir als ZORA eine Nachttanz Demo unter dem Motto „Für die Freiheit, für das Leben – Gegen Gewalt an Frauen und LGBTI+“ veranstaltet. Als Zora sind wir mit dem Spruch „Selbstverteidigung ist unser Recht“ auf die Straßen gegangen und haben eine Rede zu dem Thema Selbstverteidigung von politischen Frauen international gehalten.
Wir haben mit kämpferischen Parolen, die das Mackertum und Täterschützer angreifen und unsere Selbstbestimmung und unseren Kampf als Frauen hervorheben, die ganze Aufmerksamkeit in der Innenstadt auf uns gezogen.

Mit circa 300 Frauen, trans, inter und nichtbinären Personen demonstrierten wir in Köln.
Im Licht der drei Widerstandskämpferinnen Patria, María Teresa und Minerva Mirabal aus der Dominikanischen Republik – auch genannt „Las Mariposas“ (die Schmetterlinge) – hörten wir bei der Startkundgebung viele internationalistische und antiimperialistische Redebeiträge. So hieß es in der ZORA Rede, dass sich die kämpfenden Frauen in Afghanistan zwar „auf die Unterstützung durch die westlichen Mächte wie Deutschland, die selbst am meisten profitieren vom Patriarchat“ verlassen können, aber letztendlich auf „die Solidarität von Millionen von Frauen und weiblich gelesenen Menschen, die tagtäglich dasselbe Schicksal teilen“!

Und in Frankfurt sind wir Gemeinsam mit unterschiedlichen revolutionären Frauen- und Jugendorganisationen in einer kämpferischen Spontan- Demonstration vom Kaisersack zur alten Oper gelaufen und haben uns dort einer Demonstration angeschlossen. Gemeinsam mit YDG, IJ, Yeni Kadin, SKB, Bir-Kar, KJ und KF konnten wir so dem 25.11. einen kämpferischen Ausdruck verleihen.

Begleitet mit entschlossenem Parolen rufen zogen wir am diesem Tag bundesweit durch die Straßen und brachten unsere Wut und unsere Stärke als vereinte Frauen, trans, inter und nichtbinäre Menschen im Kampf gegen den Sexismus zum Ausdruck. Unsere Solidarität ist ein unbesiegbares Schutzschild!

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