Frauenkampftag 2022: Wir können uns diese Welt nicht mehr leisten! Bringen wir sie ins Wanken!

Translations below 🇬🇧 🇫🇷 🇪🇸 🇹🇷

Hast Du oft das Gefühl, dass Dir als junge Frau Freiheiten genommen werden?

Du liebst es, Dich zu schminken, aber kannst Dir die guten Marken nicht leisten? Oder Du hasst es, Dich zu schminken, aber fühlst trotzdem den Zwang, es zu tun?

Bist Du mit Deinen Freund:innen unterwegs und hast kein Geld für einen Kaffee?

Möchtest Du auch lieber die Tampons von o.b. nehmen als die
Billigmarke, weil die nicht so gut sitzen?

Du willst darauf achten, Dich gesund zu ernähren, aber Lebensmittel werden immer teurer?

Du merkst, dass es immer schwieriger wird, mit dem monatlichen Geld die Kinder durchzubringen?

Zu Beginn der Pandemie haben alle für Deine Arbeit geklatscht, aber besser bezahlt wirst Du trotzdem nicht?

Deine beste Freundin kommt nicht mehr zu Besuch, weil ihr neuer Freund ihr das verbietet?

Du stehst eigentlich auf Frauen, aber traust Dich nicht, das jemandem zu erzählen?

Bemerkst Du zu Hause, dass Deine Mutter viel mehr im Haushalt arbeitet und weniger verdient als Dein Vater?

Hast du das Gefühl, ein anderes Geschlecht zu haben als „Frau“ oder „Mann“ und ist dir „divers“ nicht genug?

Bist du in dieser Welt weniger sicher als ein Mann?

Wir können uns diese Welt nicht mehr leisten – alles wird teurer, über Bildungsmaterial bis hin zu Freizeitaktivitäten und Lebensmitteln.

Durch die steigenden Preise verschlechtert sich unsere Lebenssituation. Mehr Frauen als Männer arbeiten in prekären Berufen mit niedrigem Lohn. Unser Ausgleich dazu kann nicht sein mehr Stellen im Vorstand für Frauen und LGBTI+ (lesbisch, schwul, bisexuell, trans, inter Personen) zu schaffen, sondern eine gerechte Bezahlung und faire Arbeitszeiten in sozialen, gesellschaftsrelevanten Berufen zu schaffen, wie in der Erziehung und Pflege. 

Auch Schüler:innen haben das gemerkt; Online Unterricht, unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie, mit Material, dass wir uns fast nicht leisten können und unserer gesamten Familie im Nebenzimmer.

Die Wirtschaftslage hat sich seit Corona nur noch verschlechtert: niedrige Löhne, hohe Preise, hohe Mieten, das sind alles Symptome der Krise, in der sich der Kapitalismus befindet.

Aber wir leiden nicht nur unter der Krise der Wirtschaft. Uns begegnet alltäglich in jeder Institution, sei es die Schule, die Arbeit, die Innenstadt oder auch in unserem eigenen Freundes- und Familienumfeld Sexismus, gegen den wir auch noch kämpfen müssen.

Schönheitsideale, sexistische Werbung im Fernsehen, komische Sprüche von Lehrern oder Mitschülern, der Bruder muss weniger im Haushalt tun als ich – das sind auch alles Ungerechtigkeiten, gegen die wir am 8. März auch auf die Straße gehen! Wenn wir sagen, dass wir uns nichts leisten können, meinen wir die Welt, die uns Frauen, Lesben, inter, nicht binären und trans Personen nicht nur wirtschaftlich ausbeutet, sondern uns auch sexistisch unterdrückt.

Gehen wir gemeinsam auf die Straße und kämpfen für eine bessere Welt, in der wir nicht mehr ausgebeutet und unterdrückt werden, in der wir gerecht und gut leben können und solidarisch miteinander sind!

Was können wir dagegen tun?

Geht am 8. März zu den Aktionen in eurer Nähe, seien es Streiks oder Demos. Macht krank oder nehmt euch Urlaub, jede, die fehlt, wird Auswirkungen auf den Verlauf ihres Unterrichts, ihres Seminars oder ihrer Schicht haben und das sollen die Leute spüren.

• Bringt Freund:innen, Schwestern, Mitschüler:innen und Koleg:inne mit! Gemeinsam sind wir stärker und lauter in unseren Forderungen!

• Malt Schilder oder Transparente und bringt sie zur Aktion mit. Je mehr desto besser!

• Sprecht mit euren Eltern, Lehrern, Professoren und Leuten um an der Aktion teilzunehmen!

• Social Media: postet Bilder von der Aktion unter dem Hashtag #WirkönnenunsdieseWeltnichtleisten und #Frauenstreik, teilt die Aktion im Vorfeld

Es gibt viele Gründe, warum wir am 8. März auf die Straße gehen, viele Wege wie wir dahin finden und viele Aktionsformen, die uns ansprechen. Demonstriert und streikt, zeigt unseren Unterdrückern, dass wir
uns ihre Welt nicht mehr leisten können, bringen wir ihr System ins Wanken!

Die Daten für die 8.März-Demonstrationen in den verschiedenen Städten könnt Ihr bald hier finden

Hamburg: 08.03 Demo 16:30 S Sternschanze

Duisburg: 07.03 Vorabenddemo 17:30 Hauptbahnhof, 08.03. Kundgebung 12:00 Forum

Frankfurt: 07.03. Vorabenddemo 17:30 Alte Oper, 08.03. Streikkundgebung 12:30 Bockenheimer Warte

Köln: 08.03 Demo 17:00 Wiener Platz

Berlin: 07.03 Vorabenddemo 18:00 Oranienplatz

English

Womens liberation day 2022: We can no longer afford this world! We will make it lose its balance!


How often do you, as a young woman, get the feeling of not being able to afford this world you
are living in?


Did everybody clap for you at the beginning of this pandemic, yet you are still not receiving
better pay?


Are you noticing how its continuously getting harder to support the kids with your monthly
wage?


Are you out with friends without comfortably being able to pay for a coffee?


As young women, non-binary, intersex and trans people we can no longer afford this world we
are living in – everything from study supplies, recreational activities to groceries is getting
increasingly more expensive. Our quality of life is worsening through the ever-rising prices. Its
predominantly women that are working in low-income jobs. Electing more and more women and
LGBTI+ people as CEOs and thereby achieving increased “representation” is not going to solve
this inequality. What will solve it however is fair wages and shift times in the essential job sector
like carers, nurses and educators.


Students too have been able to noticed they can no longer afford their needs under this current
system. Online lessons require expensive technology while at the same time sharing a room
with their siblings. The pandemic has only furthered this economic crisis which led to little
wages, rising prices, including rent prices. All of these factors are symptoms of the crisis in
which capitalism finds itself.


However, us young women, non-binary, intersex and trans people do not only suffer under this
current economic crisis. Every day we in every institution we are confronted with sexism we
have to fight simultaneously. Be it in school, at work, in town or unfortunately even in our very
own circle of friends and family we face additional oppression. Beauty standards, sexist adverts
or comments by teachers or other students come to mind. A brother that has less to help around
the house for no apparent reason is also part of these inequalities we stand up to fight by taking
to the streets on the 8th March. When we say we can no longer afford this world which exploits
the labour of young women, non-binary, intersex and trans people, we also mean we can no
longer afford to face sexist oppression.


Let us take to the streets together to fight for a better world. One without our exploitation and
oppression. One full of fairness in which we can all live good lives in solidarity of one another!


What is to be done?


Contact us and join our struggle on the 8th March – the International Women´s Day – be
it protest or a strike in your city, partake with others. Take collective sick leave or take
the day off if you can. Every person missing on this day will have an effect on the way
lessons, lectures or the shift goes – leave others feeling your absence.


• Mobilise your sisters, friends, co-workers and fellow students to be even louder in your
demands!


• Prepare Signs or Banners for your local protest. The more the better!


• Talk to your parents, teachers, professors or people in your circle to join an action near
them.


• Social Media: Post photos along with hashtags from the protest or strike you attend and
share the calls to action beforehand! #Wirleistenunsdieseweltnicht #Frauenstreik

There are many reasons to take to the streets on 8th March, many ways to organise protests or
other forms of resistance.
Take to the streets and make our oppressors know:
We can no longer afford this world! We will make it lose its balance!

Hamburg: 08.03 Demo 16:30 S Sternschanze

Duisburg: 07.03 Vorabenddemo 17:30 Hauptbahnhof, 08.03. Kundgebung 12:00 Forum

Frankfurt: 07.03. Vorabenddemo 17:30 Alte Oper, 08.03. Streikkundgebung 12:30 Bockenheimer Warte

Köln: 08.03 Demo 17:00 Wiener Platz

Berlin: 07.03 Vorabenddemo 18:00 Oranienplatz

Français

Journée de lutte des femmes 2022 : Nous ne pouvons plus nous payer ce monde ! Faisons-le trembler !

As-tu souvent l’impression qu’en tant que jeune femme, on te prive de liberté ?

Aimes-tu te maquiller, mais tu n’as pas les moyens de t’offrir les bonnes marques ? Ou tu détestes te maquiller, mais tu te sens obligée de le faire ?

Es-tu en route avec tes amies et tu n’as pas d’argent pour te payer un café ?

Préfères-tu aussi utiliser les tampons o.b. plutôt que ceux de la marque bon marché parce qu’ils ne chaussent pas bien ?

Veux-tu prendre garde à ton alimentation, mais les produits alimentaires sont de plus en plus chers ?

Remarques-tu qu’il est de plus en plus difficile de subvenir aux besoins des enfants avec l’argent du mois ?

Au début de la pandémie, tout le monde a applaudi ton travail, mais tu n’es toujours pas mieux payée ?

Ta meilleure amie ne vient plus te voir parce que son nouveau petit copain le lui interdit ?

Aimes-tu les femmes, mais tu n’oses pas le dire à quelqu’un ?

Remarques-tu à la maison que ta mère travaille beaucoup plus dans le ménage et gagne moins que ton père ?

As-tu l’impression d’être d’un autre sexe que „femme“ ou „homme“ et „divers“ ne te suffit-il pas ?

Es-tu moins en sécurité dans ce monde qu’un homme ?

Nous ne pouvons plus nous payer ce monde – tout devient plus cher, du matériel éducatif aux activités de loisirs et aux denrées alimentaires.

En raison de la hausse des prix, nos conditions de vie empirent. Plus de femmes que d’hommes travaillent dans des emplois précaires avec de faibles salaires. Notre compensation ne peut pas être de créer plus de postes au sein du conseil d’administration pour les femmes et les personnes LGBTI+ (lesbiennes, gays, bisexuels, trans, inter), mais de créer un salaire et des horaires de travail équitables dans des professions sociales et importantes pour la société, comme l’éducation et le soin.

Les élèves aussi l’ont remarqué ; des cours en ligne, dans les conditions difficiles de la pandémie, avec du matériel que nous ne pouvons presque pas nous payer et toute notre famille dans la pièce d’à côté.

La situation économique n’a fait qu’empirer depuis Covid : les bas salaires, les prix élevés, les loyers élevés sont autant de symptômes de la crise dans laquelle se trouve le capitalisme.

Mais nous ne souffrons pas seulement de la crise économique. Nous sommes confrontés au sexisme au quotidien dans chaque institution, que ce soit à l’école, au travail, dans le centre-ville ou même dans notre propre entourage amical et familial, contre lequel nous devons également lutter.

Les idéaux de beauté, les publicités sexistes à la télévision, les remarques bizarres des professeurs ou des camarades de classe, le frère qui doit faire moins de tâches ménagères que moi – ce sont aussi toutes des injustices contre lesquelles nous descendrons aussi dans la rue le 8 mars ! Quand nous disons que nous ne pouvons rien nous payer, nous parlons du monde qui nous exploite en tant que femmes, lesbiennes, personnes inter, non binaires et trans. Le monde qui ne nous exploite pas seulement économiquement, mais qui nous opprime aussi de manière sexiste.

Descendons ensemble dans la rue et luttons pour un monde meilleur, dans lequel nous ne serons plus exploitées et opprimées, dans lequel nous pourrons vivre équitablement et bien, et où nous serons solidaires les unes des autres !

Que pouvons-nous faire pour cela ?

Le 8 mars, allez aux actions près de chez vous, qu’il s’agisse de grèves ou de manifestations. Dites que vous êtes malades ou prenez des vacances, chaque personne absente aura des effets sur le déroulement de son cours, de son séminaire ou de son équipe et les gens doivent le sentir.

• Amenez vos amis, vos sœurs, vos camarades de classe et vos collègues ! Ensemble, nous sommes plus fortes et plus bruyantes dans nos exigences !

• Dessinez des panneaux ou des banderoles et apportez-les à l’action. Plus il y en a, mieux c’est!

• Parlez à vos parents, à vos enseignants, à vos professeurs et aux autres pour participer à l’action !

• Médias sociaux : postez des photos de l’action sous les hashtags #NousNePouvonsPasNousPayerCeMonde et #Grèvedesfemmes, partagez l’action en amont.

Il y a de nombreuses raisons pour lesquelles nous descendons dans la rue le 8 mars, de nombreuses façons d’y arriver et de nombreuses formes d’action qui nous attirons. Manifestez et faites la grève, montrez à nos oppresseurs que nous ne peuvent plus nous payer leur monde, faisons trembler leur système !

Les dates des manifestations du 8 mars dans les différentes villes seront bientôt disponibles ici.

Hamburg: 08.03 Demo 16:30 S Sternschanze

Duisburg: 07.03 Vorabenddemo 17:30 Hauptbahnhof, 08.03. Kundgebung 12:00 Forum

Frankfurt: 07.03. Vorabenddemo 17:30 Alte Oper, 08.03. Streikkundgebung 12:30 Bockenheimer Warte

Köln: 08.03 Demo 17:00 Wiener Platz

Berlin: 07.03 Vorabenddemo 18:00 Oranienplatz

Español

Tienes la sensación que ya no te puedes « permetir el mundo » como mujer joven ?

Te encanta maquillarte, pero no te puedes comprar las marcas buenas ? U quizás odias maquillarte pero te sientes obligada a hacerlo ?

Cuando sales con tus amigxs te falta el dinero para un café ?

Prefieres usar los tampones de la marca o.b. y no los de la marca barata porque los tampones baratos no te sientan bien ?

Quieres comer sano pero los productos de alimentación se vuelven más y más caros ?

Te das cuenta de que se vuelve más y más difícil alimentar  y cuidar a tus hijxs con el dinero mensual ?

Al principio de la pandemia todxs aplaudían por tu trabajo, pero sin embargo no te pagan un sueldo mejor ?

Tienes la sensación de que como mujer joven te privan de libertades ?

Tu mejor amiga ya no te visita porque su nuevo companero se lo prohibe ?

Te gustan las mujeres, pero no te animas a decirselo a nadie ?

Te das cuenta que tu madre trabaja mucho más en casa y gana menos que tu padre ?

Tienes otro género que no es « mujer » u « hombre » y la opción de « divers » en Alemania no te alcanza ?

En este mundo, estás menos segura que un hombre ?

Nosotrxs como mujeres, lesbianas y personas intersex, no-binarixs y trans jovenes ya no nos podemos permitir este mundo – todo se vuelve más caro, desde material de educación a las actividades en el tiempo libre y los productos de alimentación. Nuestra situación empeora por la subida de precios. Más mujeres que hombres trabajan en profesiones precarias de sueldo bajo. La solución no puede ser solamente crear nuevos puestos de trabajo en la junta directiva para mujeres y personas LGBTI+ (lesbianas, gays, bisexuales, personas trans e intersex). Es necesario un salario justo así como una jornada laboral justa, especialmente en profesiones sociales y sectores importantes para la sociedad, como la educación y los cuidados.  Durante la crisis, también lxs estudiantes en las escuelas  se han dado cuenta de que ya no se pueden permitir este sistema : Para las clases en línea se necesitaban tecnologías caras y tenían que compartir su pieza con sus hermanxs. La pandemia aceleró la crisis económica : salarios bajos, precios altos, alquileres altos, todo eso son síntomas de la crisis actual del capitalismo.

Pero nosotrxs, las mujeres, lesbianas y personas intersex, no-binarixs y trans jovenes no solo estamos sufriendo bajo la crisis de la economía. Todos los días vivimos sexismo contra el que tenemos que luchar además, en cada institución, como la escuela, el trabajo, el centro de la ciudad o en nuestro propio círculo de amigxs y en nuestra familia. Los ideales de belleza, publicidades sexistas, acoso verbal de profesores u otros alumnos, mi hermano tiene que ayudar en la casa menos que yo – todas esas situaciones también son injusticias contra las que salimos a protestar a la calle el 8 de marzo ! Cuando decimos que no nos podemos permetir nada, estamos hablando del mundo que no solo nos explota económicamente, sino que también nos oprime de forma sexista como mujeres, lesbianas y personas intersex, no-binarixs y trans. Salgamos a la calle a protestar juntxs ! Luchemos por un mundo mejor en el que podamos vivir bien, con justicia y solidaridad entre nosotrxs !

Cómo podemos lograr eso? Qué podemos hacer ?

Vayan a las acciones cerca de vosotrxs el 8 de marzo, el Día Internacional de la Mujer, sean huelgas o manifestaciones. Dense la baja por enfermedad colectivamente o tomense licencia. Cada persona que falta tendrá consecuencias para las clases en la escuela, en la facultad o en su turno en el trabajo – y deberían sentirlo !

• Vayan a las acciones con amigxs, hermanas, otrxs estudiantxs o colegas. Juntxs somos más fuertes en nuestras demandas !

• Pinten pancartas y traiganlas a la acción. Cuanto más, mejor !

• Hablen con vuestrxs padres, profesorxs y gente a vuestro entorno.

• Redes sociales : Suban fotos de la acción bajo el hashtag : #wirkönnenunsdieseWeltnichtleisten (#nonospermitimosestemundo) y #FrauenStreik (#HuelgadeMujeres), compartenlo antes de la acción.

Hay muchas razones por las que salimos a la calle el 8 de marzo ; muchos caminos por los que llegamos allí y muchas formas de acción que nos gustan. Manifiestanse y hagan huelga, digamos a nuestros opresores : Ya no nos podemos permitir este mundo – hagamos sacudir su sistema !

Hamburg: 08.03 Demo 16:30 S Sternschanze

Duisburg: 07.03 Vorabenddemo 17:30 Hauptbahnhof, 08.03. Kundgebung 12:00 Forum

Frankfurt: 07.03. Vorabenddemo 17:30 Alte Oper, 08.03. Streikkundgebung 12:30 Bockenheimer Warte

Köln: 08.03 Demo 17:00 Wiener Platz

Berlin: 07.03 Vorabenddemo 18:00 Oranienplatz

Türkçe

Sende de artık bu dünyaya yetişebilmemek gibi bir his oluşuyor mu?

Makyaj yapmayı seviyorsun ama markalı ürün almaya paran yetmiyor mu? Ya da makyaj yapmaktan nefret ediyorsun ama aslında yapman gerekiyormuş gibi mi hissediyorsun?

Arkadaşlarınla takıldığında bir kahve almaya bile paran yok mu?

Aslında sen de mı pahalı hijyen ürünlerini tercih etmek istiyorsun?

Daha sağlıklı mı beslenmek istiyorsun ama gittikçe herşey pahalılaşıyor mu?

Aylık maaşınla çocuklarını geçindirmekte zorluk mu çekiyorsun?

Pandeminin başında herkesin seni alkışlamasına rağmen maaşını hâlâ yükseltmediler mi?

Genç bir kadın olarak özgürlüğünü elinden alıyorlarmış gibi mi hissediyorsun?

En iyi arkaşın artık yeni sevgilisi izin vermediği için görüşmüyor mu seninle?

Kadınlardan hoşlandığını kimseye söyleyemiyor musun?

Evde annenin babandan daha çok çalıştığını fakat babandan daha az para kazandığını mı fark ettin?

Kendini bir kadın ya da bir erkek olarak hissetmiyor musun? Ama “divers” olarak tanımlamak hoşuna gitmiyor mu?

Senin hayatın bu dünyada bir erkeğin hayatından daha az emniyetli mi?

Biz genç kadınlar, lezbiyenler, inter, non-binary ve trans insanlar olarak artık bu dünyayı karşılayamıyoruz – eğitim masrafından boş zaman aktivitelerine ve yiyeceğe kadar her şey daha pahalı hale geliyor. Artan fiyatlar nedeniyle yaşam durumumuz daha da kötüleşiyor.
Kadınlar erkeklerden daha fazla güvencesiz ve düşük ücretli işlerde çalışıyor. Bunun çözümü sadece kadınların ve LGBTİ nin (lezbiyen, gey, biseksüel, trans, inter-insanlar) sayısını yönetim kurulunda artırmak değil, sosyal ve toplumla ilgili mesleklerde adil ücret ve adil çalışma saatleri yaratmakdır. Örneğin eğitim ve bakım sektöründe.
Öğrenciler kriz sırasında artık paralarının bu sisteme yetmediğini fark ettiler: Online dersler için pahalı teknoloji gerekirken, odalarını kardeşleriyle paylaşmak zorunda kaldılar. Pandemi ekonomik krizini hızlandırdı: düşük ücretler, yüksek fiyatlar, yüksek kiralar, hepsi kapitalizmin içinde bulunduğumuzun krizin belirtileridir.
Ama biz genç kadınlar, lezbiyenler, inter, non-binary ve translar olarak sadece ekonomik krizden mustarip değiliz. Okul, iş, şehir merkezi, hatta kendi arkadaş ve aile ortamımızda, her yerde ve her alanda mücadelemizi gerektiren cinsiyetçilikle karşı karşıyayız. Güzellik idealleri, cinsiyetçi reklamlar, öğretmenlerden veya sınıf arkadaşlarımızdan gelen komik sözler, ağabeyimim benden daha az ev işi yapmak zorunda olması – bütün bu adaletsizliklere karşı protesto etmek için 8 Mart’ta sokaklara çıkacağız! Hiçbir şeye gücümüzün yetmediğini dediğimizde biz kadınları, lezbiyenleri, ırklararası, non-binary ve transları bizi sadece ekonomik anlamda sömüren değil, aynı zamanda cinsiyetçilikle de ezen dünyayı kastediyoruz. Artık sömürülmediğimiz ve ezilmediğimiz, adil ve iyi yaşayabileceğimiz, birbirimizle dayanışma içinde olabileceğimiz daha iyi bir dünya için birlikte sokaklara çıkalım!

Bunun için neler yapabiliriz?


8 Mart – Dünya Kadınlar Mücadele Günü – greve ve bölgenizdeki eylemlere katılın. Topluca hasta olun veya tatile çıkın. Eksik olan her kişinin derslerde, seminerlerde veya iş yerlerinde bir etki yaratacaktır – ve insanlar bunu hissetmelidir!


● İş veya okul arkaşlarınızı ve kardeşlerinizi getirin. Birlikte daha güçlüyüz ve sesimizi daha iyi duydurabiliriz.


● Afişlerinizi ve pankartlarınızı boyayıp yanınıza alınız! Ne kadar çok varsa o kadar iyi!


● Velilerinize, öğretmenlerinize ve etrafınızda herkese bunlardan bahsedin.


● Sosyal mesyada #WirkönnenunsdieseWeltnichtleisten ve #Frauenstreik hashtagleriyle önceden paylaşım yapıp yankı yaratın

8 Mart’ta sokağa çıkmamız için pek çok sebep, oraya gidebileceğimiz birçok yol ve katılabileceğimiz birçok eylemler var. Protestolarınızı ve grevlerinizi edin. zalimlerimize diyoruz ki:
Artık bu dünyayı karşılayamıyoruz – hadi bu sistemi değişime sürükleyelim!

Hamburg: 08.03 Demo 16:30 S Sternschanze

Duisburg: 07.03 Vorabenddemo 17:30 Hauptbahnhof, 08.03. Kundgebung 12:00 Forum

Frankfurt: 07.03. Vorabenddemo 17:30 Alte Oper, 08.03. Streikkundgebung 12:30 Bockenheimer Warte

Köln: 08.03 Demo 17:00 Wiener Platz

Berlin: 07.03 Vorabenddemo 18:00 Oranienplatz

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s