Gemeinsam kämpfen, Gemeinsam siegen! Kampf den Krisen und den Kriegen!

Seit mittlerweile über zwei Jahren bestimmt die Pandemie, gemeinsam mit der aktuellen Wirtschaftskrise, die Tag für Tag härtere Auswirkungen auf Menschen weltweit hat, unseren Alltag. Die Arbeitsbedingungen haben sich in letzter Zeit weiter verschlechtert. Auf der einen Seite werden Überstunden gearbeitet und auf der anderen Seite gibt es Massenentlassungen. Besonders in der Pflege stehen viele Werktätige kurz vor einem Zusammenbruch. Viele Menschen haben finanzielle Probleme, für die keine Lösung in Aussicht erscheint. All das, während Millionäre ihr Vermögen verdreifachen und Unternehmen so viel Profit machen, wie lange nicht. 

Besonders werktätige Frauen sind von dieser Krise betroffen. Nach der Arbeit stehen Haushalt und Kochen an, abends müssen Kinder ins Bett gebracht werden. All das, um dann am nächsten Tag pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Dort müssen sie funktionieren und sich am besten nichts vom Stress anmerken lassen. 

Hinzu kommt, dass vor allem migrantische und geflüchtete Frauen Diskriminierungen und Anfeindungen erfahren, sei es auf der Straße oder auf der Arbeit. Vermieter, die ihre Wohnungen aus rassistischen Gründen nicht an sie vermieten wollen oder das Jobcenter, das keine Rücksicht auf die verschiedenen Lebenssituationen nimmt. Statt Hilfe erfahren sie nämlich dadurch, in erster Linie mehr Stress, Aufwand und mehr Kosten. 

Ist die Situation ohnehin schon schlecht, so verschärft der andauernde Krieg sie noch mehr. Die Inflation ist auf einem Rekordniveau und alltägliche Dinge werden unbezahlbar: Lebensmittel, Mieten, Sprittpreise, Bahntickets, Heizkosten und so weiter. Für diese Probleme hat die Regierung keine Lösungen. Stattdessen werden 100 Milliarden Euro in die Bundeswehr gesteckt, der Krieg wird mit Waffenlieferungen weiter angeheizt. Eine angeblich „feministische“ Außenpolitik von Deutschland soll dafür sorgen, dass den Menschen bestmöglich geholfen wird – doch das Gegenteil passiert. Jeden Tag sterben mehr Menschen an den Folgen des Kriegs und die Fronten zwischen der NATO und Russland verhärten sich.

Frauen sind der Gewalt, die sie auf der Flucht erleben, schutzlos ausgesetzt. In der Ukraine selbst werden Vergewaltigungen und sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe eingesetzt, in Deutschland sollen ukrainische Frauen für einen Schlafplatz in Wohnungen mit sexuellen Handlungen bezahlen. Einmal richtig angekommen, will die Regierung sie dann auch möglichst schnell zum Arbeiten drängen. Es sollen so zum Beispiel die seit Jahren ignorierten Lücken im Pflegepersonal geschlossen werden. 

Eine Lösung des Krieges gibt es nicht durch einen Sieg der NATO oder Russlands. Was es braucht, ist eine Perspektive aus dem Krieg ohne imperialistische Außenpolitik und kriegstreiberische Staatenbündnisse, doch die wird uns keine Regierung geben. Noch mehr Waffenlieferungen und Investitionen in die Bundeswehr werden keinen Frieden bringen, genauso wenig wie weitere Sanktionen, die nur der Bevölkerung schaden. 

Und nicht nur in der Ukraine: Die Bundesregierung beteiligt sich an Kriegen in aller Welt und finanziert Kriegstreiber. Das sehen wir in Kurdistan, wo Erdogan mit deutschen Waffen und deutschem Geld Luftangriffe auf die kurdische Bevölkerung fliegen lässt. Das sehen wir aber auch in Afghanistan und in Mali, wo die Bundeswehr seit Jahren Aktiv an Kriegen beteiligt ist oder war. 

Deswegen lasst uns am 1. Mai auf die Straße, lasst uns gemeinsam für einen Weg aus der Krise kämpfen! Wir fordern die Anpassung der Löhne an die steigenden Preise, eine Aussetzung von Stromabschaltungen und ein Stopp für Mieterhöhungen und Zwangsräumungen. Es braucht keine 100 Milliarden für den Krieg, sondern für den Schutz von Frauen. 

Wir bezahlen nicht für diese Krise! Kämpfen wir gemeinsam gegen Krieg und Krise und zeigen wir, dass ein gutes Leben für alle möglich ist! Schließt euch den Aktionen in euren Städten an! Am 1. Mai heraus auf die Straße! Für eine Welt ohne Krieg und Armut!

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