Unsere Aufgaben gegen die Angriffe der Besatzer – den Frühling der Völker im Mittleren Osten

Seit dem 19.11 begann der faschistische türkische Staat mit der massiven Bombardierung Rojavas (Westkurdistan). Es fallen täglich Bomben – auf Krankenhäuser, Schulen und Energieversorgung. Genauso grausam sind die kriegerischen Aktionen des Iran, der in den letzten Tagen das militärische Vorgehen gegen die kurdische Bevölkerung massiv eskaliert hat.

Diese Angriffe werden mit aktiver bis stillschweigender Unterstützung des Westens durchgeführt. Westliche Nationen unterstützen Erdogans Krieg finanziell sowie politisch. Während die BRD zum Beispiel durch den Verkauf der Waffen und Panzer an die Türkei, Profit macht, oder durch die Bundesministerin Nancy Faeser beim Besuch in Ankara gezielte Forderungen wie, gemeinsame Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror geäussert wird, was in der Realität für den gemeinsamen Kampf gegen Kurd*innen steht. Dies zeigt uns, dass auch hundert Jahre nach der willkürlichen Grenzziehung des Lausanner Vertrags, das Einzige was für die Kurd:innen keine Grenzen hat, die blanke Gewalt, der sie besetzenden Staaten ist und eine deutsche Politik die dies nicht nur nicht klar benennt, sondern ein aktiver Teil von dieser Gewalt ist.

Doch auch Länder wie Schweden zeigen uns, dass sie ganz klar auf der Seite vom Faschismus sind. Dies sehen wir ganz klar an dem Beispiel der Auslieferung einer Person, der 2015 nach Schweden geflohen ist, nachdem er in der Türkei wegen Mitgliedschaft in der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu fast sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden war und Schweden diese Person in die Türkei ausliefern liess, woraufhin sie in Istanbul inhaftiert wurde.

In Rojava wird seit über 10 Jahren ein neues Gesellschaftssystem basierend auf Rätestrukturen und der Befreiung der Frauen aufgebaut. 2015 wurde der IS besiegt und seither werden die Errungenschaften der Revolution durch die Bevölkerung jegliche Angriffe verteidigt.

Der Luftraum Rojavas wird von den USA und Russland kontrolliert. Ohne ihr grünes Licht könnte der türkische Staat diese Bombardierung also niemals durchführen.

Das von den aktuellen Angriffen der Türkei insbesondere Kobane betroffen ist, wundert uns kaum. Der faschistische türkische Kolonialstaat und der IS haben nämlich ein und dasselbe Ziel: die demokratische Selbstverwaltung in Rojava zerstören, welche die Frauenrevolution, Ökologie, den Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten, die Dekolonalisierung Kurdistans und Antifaschismus verteidigen.

Es ist die wichtigste Aufgabe des Augenblicks, sich gegen die Angriffe der Besatzer in den vier Teilen Kurdistans, insbesondere in Kobane und Rojava, zur Wehr zu setzen. Der Kolonialismus, der das kurdische Volk von allen vier Seiten umgibt, muss von den Kräften der Arbeiterklasse und der Unterdrückten bekämpft werden, dass bedeutet genauer den Aufstand im Iran und in Rojhilat zum Sieg zu führen, das faschistische Regime der Häuptlinge zu besiegen und den Frühling der Völker im Nahen Osten einzuleiten.

Wir werden nicht schweigen! Wir werden unsere Solidarität mit Rojava immer und überall bekunden und uns die Strassen nehmen! Kurdistan wird das Grab des Faschismus sein! Es lebe der Widerstand der Guerilla! Es lebe die Rojava-Revolution! Jin jiyan azadi!

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